Welche Haarfarbe passt zu mir? Teste dich-Der einfache Guide
- Janna L.

- vor 1 Tag
- 4 Min. Lesezeit
Du stehst vor dem Spiegel, scrollst durch Inspirationen und fragst dich zum hundertsten Mal: Welche Haarfarbe passt zu mir? Teste dich – aber bitte ohne stundenlanges Rätselraten, Fehlkäufe und „sieht auf dem Foto besser aus“-Momente? Dann bist du hier richtig. Denn die passende Haarfarbe ist kein Glücksspiel. Sie folgt ein paar klaren Regeln: Unterton, Kontrast, natürliche Basis und Augenfarbe. Wenn du diese Punkte einmal verstanden hast, triffst du deutlich bessere Entscheidungen – egal ob du blond werden willst, Kupfer liebst oder einfach nur ein Glossing suchst, das dich frischer aussehen lässt.
Der 2-Minuten-Test: Welche Haarfarbe passt zu mir?
Beantworte die Fragen spontan. Notiere dir jeweils A, B oder C – am Ende schaust du, was überwiegt.
1) Was wirkt an dir „harmonischer“?
A) Silberner Schmuck, kühle Farben (Grau, Eisblau, Fuchsia) B) Goldener Schmuck, warme Farben (Creme, Camel, Terrakotta) C) Beides geht – kommt aufs Outfit an
2) Wie reagiert deine Haut auf Sonne?
A) Ich werde schnell rot, brenne leicht B) Ich werde eher goldbraun, selten rot C) Irgendwas dazwischen
3) Welche Adern siehst du am Handgelenk eher?
A) Blau/Lila B) Grünlich C) Mischmasch / schwer zu sagen
4) Welche Haarfarbe hattest du als Kind?
A) Aschig blond / hellbraun, eher „kühl“ B) Goldblond / warmbraun / rötlicher Stich C) Irgendwas dazwischen
5) Was steht dir meist besser?
A) Klare, kühle Töne (Schwarz, Navy, Reinweiß) B) Warme, weiche Töne (Beige, Oliv, Braun, Offwhite) C) Beides – je nach Styling
Auswertung:
Mehr A = kühler Typ
Mehr B = warmer Typ
Mehr C = neutral / flexibel
Jetzt kommt der Teil, der wirklich den Unterschied macht: Kontrast und Intensität.
Die zweite Ebene: Kontrast entscheidet, wie „stark“ die Farbe sein darf
Unterton (warm/kühl) sagt dir, welche Richtung passt. Kontrast sagt dir, wie viel du davon verträgst.
Low Contrast (weiche Wirkung)
Du hast eher zarte Übergänge zwischen Haut, Augenbrauen und Naturhaarfarbe. Dann wirken zu harte Farben schnell „aufgesetzt“. Top: Soft Balayage, Beige Blond, sanftes Haselnussbraun, Glossings, Mushroom Brown (kühl), Honey Brown (warm).

Meiden: knalliges Schwarz, extrem helle Platinblonds ohne Übergang, sehr harte Kanten
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High Contrast (klare Wirkung)
Du hast starke Kontraste (z. B. helle Haut + dunkle Brauen, oder sehr klare Augen). Dir stehen definierte Farben und deutlichere Akzente. Top: kräftige Brunette-Töne, klares Blond (wenn passend), tiefes Espresso, kontrastreiche Face-Framing-Strähnen. Meiden: zu „matschige“ Zwischentöne, die dich grau oder müde wirken lassen.
Welche Haarfarbe passt zu mir? Empfehlungen nach Typ
Wenn du kühl bist (A überwiegend)
Du leuchtest in Farben mit aschigen, perligen, kühlen Nuancen.
Kühle Blond-Töne:
Aschblond, Perlblond, Champagner (eher neutral-kühl)
Babylights in kühlen Nuancen (nicht zu gelb)
Root Shadow in Asch (damit’s edel bleibt)

leichte Root Shadow Ansatzschattierung
Kühle Brauntöne:
Mushroom Brown, Aschbraun, Kakao, Espresso (ohne Rotstich)
Smoky Brunette / kühles Mocha
Kühle Statement-Farben:
Burgunder mit kühlem Unterton, Pflaume, Blue-Black (wenn high contrast)
Achtung: Wenn dir Blond schnell gelb wird, brauchst du meistens eine kühle Tonisierung/Glossing und die richtige Pflege.
Wenn du warm bist (B überwiegend)
Dir stehen goldene, karamellige, kupfrige Nuancen besonders gut.
Warme Blond-Töne:
Honigblond, Goldblond, Weizenblond
Sun-kissed Balayage / warme Babylights
Beige Blond (warm-neutral) – super natürlich
Warme Brauntöne:
Karamellbraun, Haselnuss, Schokobraun mit Wärme
Chestnut, Cinnamon Brown, Toffee
Kupfer & Rot (oft mega):
Soft Copper, Strawberry Blond, Copper Brunette
Glossing in Kupfer/Gold für „Glow-Effekt“
Achtung: Zu aschige Töne können dich schnell blass wirken lassen.
Wenn du neutral bist (C überwiegend)
Lucky you: Du kannst warm oder kühl tragen – aber Kontrast ist dein Chef.
Beste Strategie:
Starte mit neutralen Nuancen (Beige Blond, Neutral Brown, Bronde)
Arbeite mit Glossings, um je nach Saison zu shiften: im Sommer wärmer, im Winter kühler.
Face Framing in neutralen Tönen ist oft ein Sofort-Upgrade.
Augenfarbe: Was harmoniert besonders gut?
Augenfarbe ist nicht das Hauptkriterium – aber ein richtig schöner Feinschliff.
Blaue Augen: kühle Aschtöne wirken edel; warme Honig-Akzente können „Beachy“ wirken
Grüne Augen: Kupfer, Gold, Caramel sind oft der absolute Booster
Braune Augen: fast alles möglich – besonders schön: Schoko, Toffee, Bronde, Espresso
Graue Augen: kühle, rauchige Töne (Mushroom, Ash) lassen sie strahlen
Das häufigste Problem: Wunschfarbe vs. Ausgangslage
Hier kommt die Wahrheit: Du bekommst nicht jede Wunschfarbe in einem Termin – und das ist auch gut so. Profi-Farbe bedeutet: Haar bleibt gesund, Ergebnis bleibt schön. Wenn du sehr dunkel bist und sehr hell werden willst, ist das meist ein mehrstufiges Projekt (Aufhellung + Aufbau + Tonisierung). Wenn du sehr blond bist und dunkel willst, brauchst du oft Vor-Pigmentierung, damit’s nicht fleckig wird oder „grünlich“ kippt.
Merke: Die beste Farbe ist die, die du langfristig tragen kannst, ohne dass dein Haar nach 6 Wochen aufgibt.
Schnelle Entscheidungshilfe: Welche Richtung soll ich wählen?
Wenn du unsicher bist, nimm diese Mini-Regel:
Du willst frischer aussehen? → geh 1–2 Nuancen heller im passenden Unterton, plus Glossing.
Du willst edler aussehen? → geh tiefer (Brunette) mit Glanz, nicht zu matt.
Du willst mehr Kontur im Gesicht? → Face Framing + Root Shadow (passend zu warm/kühl).
Du willst weniger Ansatz-Stress? → Balayage/Babylights statt Vollblond.
FAQ
Welche Haarfarbe lässt mich jünger wirken? Meist eine Nuance, die den Teint klarer macht: nicht zu hart, nicht zu gelb, nicht zu matt. Ein Glossing mit Glanz ist oft der schnellste „jünger“-Hebel.
Welche Haarfarbe ist am pflegeleichtesten? Balayage/Babylights mit Root Shadow und regelmäßiger Tonisierung. So wächst es weich raus und bleibt trotzdem „frisch“.
Kann ich warme und kühle Töne mischen? Ja – wenn du neutral bist oder es bewusst als Look willst. Wichtig: nicht „matschig“ werden lassen. Lieber neutraler Grundton + gezielte Akzente.
Fazit: Welche Haarfarbe passt zu mir? Teste dich – und entscheide smarter
Wenn du dir merkst: Unterton + Kontrast + Ausgangslage, bist du schon weiter als 90% der People im Drogerie-Gang. Nutze den Test, wähle eine Richtung (warm/kühl/neutral) und entscheide dann, wie stark der Look sein darf. Und wenn du zwischen zwei Tönen schwankst: starte mit einem Glossing oder einer sanften Balayage – das ist die schönste, risikoärmste Abkürzung zum „Wow“.
Noch unsicher? Nutze unseren Trendfinder als Entscheidungshilfe
Wenn du dir trotz Test noch nicht ganz sicher bist, kannst du dich ganz einfach durch unseren Trendfinder klicken. In wenigen Schritten beantwortest du kurze Fragen zu deinem Hautunterton, deiner Naturhaarfarbe, deinem Styling-Typ und deiner Wunschveränderung – und bekommst direkt ein individuelles Ergebnis mit konkreten Farbempfehlungen.
Der Vorteil: Du erhältst keine allgemeine Theorie, sondern eine klare Richtung, die zu dir passt – inklusive Inspiration, welcher Look (Balayage, Glossing, Blond, Brunette oder Kupfer) für dich am meisten Sinn macht. Schnell, unkompliziert und ohne Risiko.










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